Sachstand Gewerbegebiete Wirtschaftspark Erftstadt und Friesheim erfragt

11.03.2021

Bei der Ansiedlung von Gewerbe in Erftstadt ist durchaus noch Entwicklungspotential. Dabei ist es, schon seit Jahren beschlossene Sache, dass z.B. der Wirtschaftspark Erftstadt erweitert werden soll. Vor diesem Hintergrund beantragt die CDU bei der Verwaltung den Sachstand zur aktuellen Planung vorzulegen und darzustellen, ob schon entsprechende Grundstücksankäufe seitens der Stadt getätigt wurden.
Erika Simons Vorsitzende im Ausschuss für Stadtentwicklung sagt dazu: „Aus der letzten Legislaturperiode gibt es noch eine Vielzahl von Planverfahren im Bearbeitungsprozess. Alle Planverfahren kommen auf den Prüfstand und es erfolgt vom Stadtentwicklungsausschuss eine Priorisierung. Planung und Grunderwerb müssen eng aufeinander abgestimmt sein, damit die Bauwilligen – Gewerbetreibende und Wohnungsbauer – schneller ihre Vorhaben umsetzen können. Zeitgleich müssen auch die damit verbundenen Infrastrukturmaßnahmen erfolgen. Erftstadt ist für Gewerbetreibende ein interessanter Standort und wir werden bei der Landesentwicklungsplanung genau aufpassen, das unsere „Suchräume“ berücksichtigt werden und schnellstmöglich Baurecht geschaffen wird, bevor das letzte Gewerbegrundstück oder Wohnbaufläche veräußert wurde.“

Auch angrenzend an das Gewerbegebiet Friesheim wurden Flächen als „Suchraum“ eingestuft. Der Friesheimer Ortsbürgermeister Stephan Daniel Bremer fragt: „Dort wo wir direkt Einnahmen, durch Gewerbesteuer, für die Stadt generieren können, geht es nicht voran. Wie sieht es denn mit der Erweiterung in Friesheim aus? Wie steht es um den politischen Wunsch nach einer rückwärtigen Erschließung an die L33 vor dem Ortseingang Friesheim?  Sind hier schon Verhandlungen geführt worden? Ich möchte für die Bevölkerung sichtbare Ergebnisse. Die Menschen haben uns auch gewählt, damit sich endlich in unserem Dorf etwas bewegt und das im positiven Sinne.“
Der CDU Fraktionsvorsitzenden Thomas Schmalen spricht noch einen weiteren Aspekt an: „Wichtig sind uns der Erhalt und die Schaffung ortsnaher Ausbildungs- und Arbeitsplätze.“